Wörter wie eigentlich, quasi, wirklich, grundsätzlich, gewissermaßen, möglicherweise, letztendlich, im Grunde oder in gewisser Weise wirken oft wie sprachliches Styropor. Sie füllen Zwischenräume, tragen aber selten Bedeutung. Lies laut, markiere diese Weichmacher und prüfe ihren Nutzen. Wenn sie Tonfall oder Höflichkeit nicht eindeutig stützen, streiche sie. Häufig bleibt die Aussage klarer, entschlossener und zugleich freundlicher. Tipp: Ersetze pauschale Abschwächer durch konkrete Angaben – dadurch wächst Genauigkeit, ohne Empathie zu verlieren.
Substantivierungen blähen Texte auf und verstecken Handlung hinter abstrakten Hüllen. Aus der Durchführung der Optimierung wird: Wir optimieren. Aus der Bereitstellung der Lösung wird: Wir liefern die Lösung. Verben tragen Energie, Substantive bündeln Dinge. Nutze Verben für Bewegung und Entscheidungsimpulse. Wenn ein Substantiv unverzichtbar ist, halte es konkret, vermeide Ketten und reduziere Genitive. So wechselst du von Bürokratie zu direktem Sprechen. Das Ergebnis fühlt sich lebendig, nahbar und sofort anwendbar an.
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